Die 7 Outdoor-Regeln
- Informiere Dich über die Natur und darüber wie Du sie schützen kannst. Natursport erfordert eine sorgfältige Planung. Informiere Dich also vorab über die lokalen Gegebenheiten, die Anforderungen der Tour und wie Du dich dort umweltgerecht verhalten kannst.
- Rüste Dich sport- und umweltgerecht aus. Die Ausrüstung soll zweckmäßig, also auf die Anforderungen des jeweiligen
Natursportes abgestimmt und langlebig sein.
- Fahre möglichst mit Bussen und Bahnen oder bilde Fahrgemeinschaften. Wenn möglich, sollte das Auto zu Hause bleiben. Wer nur
mit dem Zug fährt, kommt sicherer und oft genauso schnell zu seinem Aufgangspunkt. Jedenfalls läuft man nicht Gefahr, im Stau zu
stehen. Falls dennoch das Auto benutzt werden muss, so ist die Bildung von Fahrgemeinschaften eine Selbstverständlichkeit.
- Nutze markierte Wege, Routen, Park- und Lagerplätze. Nutze die ausgewiesenen Wege und Routen. Beim Abstellen des Autos sind
bestehende Park- und Halteverbote unbedingt zu respektieren. Feuer dürfen nur an offiziellen Feuerstellen entzündet werden.
- Vermeide Müll. Unvermeidbaren Abfall immer mit nach Hause nehmen. Im Erlebnisraum Natur ist dafür kein Platz.
- Beachte Sperrzeiten und Schutzbereiche. Beachte die aktuellen Zugangsregelungen für das jeweilige Gebiet. Berücksichtige
darüber hinaus die gekennzeichneten Schutzbereiche für Tiere und Pflanzen. Aktuelle Informationen hierzu gibt es bei den
zuständigen Mitgliedsverbänden.
- Respektiere den Lebensbereich von Tier und Pflanze sowie die Rechte anderer Menschen. Dass man Blumen nicht pflückt, Wildtiere
nicht stört und nicht herumschreit, ist eine Selbstverständlichkeit. Beachte aber auch die Interessen der Anwohner und anderer
Nutzergruppen und übe Deinen Sport rücksichtsvoll aus.
Spezielle Empfehlungen für Drachen- und Gleitschirmflieger
- Möglichst hoch fliegen, besonders über deckungsarmen Flächen, bei Frost und Schnee sowie im Frühjahr und
Frühsommer.
- Nationalparks, Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete und Wildfütterungsstellen meiden.
- Über selten beflogenen Gebieten besonders sorgfältig Flugrouten und Flughöhen wählen. Überraschungseffekte
vermeiden.
- Auf Flüge während der Dämmerung verzichten.
- Bei auffälligem Verhalten von Greifvögeln abdrehen und wegfliegen.
- Erosionsgefährdete und feuchte Zonen sowie Magerrasen keiner unnötigen Trittbelastung aussetzen.
- Nicht im hohen Gras, auf bestellten Feldern und auf besetzten Viehweiden und Pferdekoppeln landen oder das Fluggerät
zusammenlegen.
Diese Empfehlungen werden vom Kuratorium Sport und Natur e.V. ausgesprochen. Das Kuratorium Sport und Natur ist der Zusammenschluss der deutschen Natursportverbände mit mehreren Millionen Mitgliedern. Ziel des Kuratoriums ist die Förderung der natur- und landschaftsverträglichen Sportausübung.