(Machilidae) |
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Systematik |
Die Felsenspringer (Familie Machilidae) gehören zu den flügellosen Urinsekten, einer sehr alten Insektengruppe. In Mitteleuropa kommen zahlreiche, schwierig zu unterscheidende Arten vor. |
Merkmale |
Der Körper der Felsenspringer ist mit metallisch glänzenden, graubraunen Schuppen bedeckt und hat eine Länge von 12 bis 15 mm. Am Kopf befinden sich zwei lange, fadenförmige Fühler und ein Paar beinartige Kiefertaster. Am Hinterleib tragen die Tiere drei Anhänge, der mittlere ist besonders lang. Felsenspringer haben keine Flügel. |
Vorkommen |
Über die genaue Verbreitung der Felsenspringer ist noch wenig bekannt. Die Art Lepismachillis y-signata ist typisch für die Felsen der Schwäbischen Alb. |
Lebensraum |
Felsenspringer leben vorwiegend an Kalkfelsen und in anderen steinigen Biotopen, z. B. Lesesteinhaufen. |
Biologie |
Die nachtaktiven Tiere halten sich tagsüber in ihren Schlupfwinkeln wie feuchten Felsritzen und unter Steinen auf. Sie
ernähren sich von |
Gefährdung & Schutz |
Aufgrund mangelnder Daten über Verbreitung und Bestand können keine Aussagen über mögliche Gefährdungen dieser Tiergruppe gemacht werden. Verschiedene, für Felsenspringer geeignete Lebensräume sind durch das Biotopschutzgesetz von Baden- Württemberg (NatSchG) direkt geschützt. |
Steckbrief
Felsenspringer [PDF 150 KB]